Nachhallzeit

Die Nachhallzeit: Das Herzstück der Raumakustik


Die Nachhallzeit ist die entscheidende physikalische Größe zur Beschreibung akustischer Raumeigenschaften. Sie ist das direkte Maß für die „Halligkeit“ und bestimmt maßgeblich unser Wohlbefinden, unsere Konzentrationsfähigkeit sowie den Genuss von Musik.

Symbolbild Raumakustik und Nachhall

Was genau ist die Nachhallzeit?

Physikalisch definiert ist die Nachhallzeit (T60) die Zeitspanne, die vergeht, bis der Schallpegel nach dem abrupten Verstummen der Quelle um 60 dB abgefallen ist.

Die Dauer dieses Prozesses wird von drei Hauptfaktoren beeinflusst:

  • Raumvolumen: Große Räume weisen naturgemäß längere Nachhallzeiten auf als kleine.
  • Oberflächenbeschaffenheit: Reflektierende Materialien wie Glas oder Beton verlängern den Hall, während Absorber ihm Energie entziehen.
  • Frequenzabhängigkeit: Da Materialien Frequenzen unterschiedlich absorbieren, variiert die Nachhallzeit über das gesamte Tonhöhenspektrum.

Normen und Richtwerte: DIN 18041 & ÖNORM B 8115-3

In Deutschland und Österreich definieren die DIN 18041 sowie die ÖNORM B 8115-3 Zielwerte für verschiedene Raumnutzungen.

Anforderungen nach Raumtyp

Büros, Klassenzimmer und Konferenzräume

Hier steht eine klare Sprachverständlichkeit im Fokus. Zu viel Hall lässt Silben verschwimmen und mindert die Konzentration.

Der HSA3-Vorteil: Die glatte, mikroperforierte Oberfläche des HSA3 bietet eine hygienische Lösung ohne Faserabgabe oder Staubanfälligkeit. Dies ist ein kritischer Faktor für die Atemluftqualität in Schulen und modernen Bürolandschaften.

Veranstaltungssäle und Musikräume

Diese Räume benötigen eine komplexe Balance: Genügend Hall für vollen Musikklang, aber ausreichend Trockenheit für Sprachvorträge.

Der HSA3-Vorteil: Im Gegensatz zu dicken Stoffen, die oft nur Höhen dämpfen, ermöglicht der HSA3 eine frequenzselektive Steuerung, die das Klangbild lebendig hält.

Tonstudios und HiFi-Hörräume

Professionelle Umgebungen (DIN 15996) erfordern einen extrem linearen Frequenzgang der Nachhallzeit für maximale Neutralität.

Der HSA3-Vorteil: Dank geringer Bautiefe integriert sich der HSA3 diskreter in High-End-Designs als massige Mineralwolle-Absorber, ohne an Präzision einzubüßen.

Fazit: Präzision statt Zufall

Eine optimale Akustik resultiert aus exakter Planung. Wo herkömmliche Materialien an Grenzen bezüglich Hygiene, Design oder Frequenzsteuerung stoßen, bieten moderne mikroperforierte Lösungen wie der HSA3 die notwendige technische Flexibilität.

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